|
Name |
Einheit/Projekt |
Einsatzort |
Aufgaben |
|
Tobias Burger |
SEC |
Haiti (Erdbeben 2010) |
Campbau |
|
Frank Fleischhauer |
|
Italien/Onna (Erdbeben 2009) |
Campbau |
|
Harald Lotter |
SEEWA |
Pakistan (Erdbeben 2005) |
Trinkwasserversorgung |
|
Harald Lotter |
SEEWA |
Sri Lanka (Tsunami 2004) |
Trinkwasserversorgung |
Das THW leistet als Einsatzorganisation des Bundes im internationalen Bereich schwerpunktmäßig technisch-humanitäre Hilfe, die sowohl Soforthilfemaßnahmen im Ereignisfall als auch präventive Maßnahmen und Maßnahmen zur Wiederherstellung zerstörter Infrastruktur umfasst. Dabei steht die technisch-humanitäre Hilfe im Ausland als gesetzlicher Auftrag gleichwertig neben den Inlandsaufgaben. Die ehrenamtliche Struktur und die Aufgaben der Bundesanstalt THW sind dabei im internationalen Vergleich mit anderen staatlichen Einsatzorganisationen ohne Beispiel.
Die Entwicklung der Auslandsarbeit des THW hat in den letzten Jahren zu immer höheren Anforderungen an das eingesetzte Personal und an die Struktur der Durchführung von Einsätzen und Projekten geführt. Die Auftraggeber in der Auslandshilfe erwarten eine durchorganisierte und jederzeit einsatzbereite Organisation mit geschultem Personal zur Umsetzung ihrer Vorgaben. Dazu ist eine intensive Nutzung des vorhandenen Wissens und eine Strukturierung der vorhandenen Unterlagen notwendig.
Das THW kann sich in dieser Situation international nur behaupten, wenn durch einen gezielten Aufbau professioneller Strukturen und der damit verbundenen Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit eine verstärkte internationale Einbindung gelingt.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung nach Katastrophen eine hohe Priorität hat. Die Maßnahmen müssen hier zudem in kurzer Zeit erfolgen, da Trinkwasser für das Überleben essentiell ist. Aus diesem Grund wurde die SEEWA (Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland) aufgestellt. Die SEEWA erfüllt als operative Einheit mit dem Schwerpunkt Wasserversorgung die Kriterien
und damit den international geforderten Standard. Die Einsatzdauer der SEEWA ist in der Regel 2-3 Monate. Dabei ist vorgesehen, dass das erste Team nach ca. 2 Wochen abgelöst wird. Je nach Einsatzoption ist danach die Einsatzzeit für ein Team 2 bis 4 Wochen. Generell wird die SEEWA für langfristige Projekte nicht eingesetzt. Jedoch können nach der Einsatzphase die notwendigen Maßnahmen in einer Projektphase fortgeführt werden. Die SEEWA kann hierfür ebenfalls unterstützend eingesetzt werden.
Die bisherigen Einsatzgebiete von Harald Lotter waren:
Sri Lanka nach Tsunami
THW-Berichte:
Pakistan nach schweren Erdbeben